Messwerte von Firmen

Die Leistungsfähigkeit und damit die Aussicht auf Erfolg einer Firma drücken sich in weit mehr Faktoren aus als nur im Zahlenwerk zu Umsatz und Gewinn. Ausschlaggebende Treiber sind vor allem auch sogenannte „weiche“ Faktoren: Soft skills genannt. Diese sind vor allem Image und Marke der Firma, Mitarbeitermotivation sowie Kundenzufriedenheit.
Diese soft skills haben einen direkten Einfluss auf das Betriebsergebnis. Bisher fehlt es jedoch noch an detailliertem Wissen darüber beziehungsweise über die Möglichkeit, diese zu bewerten.

Soft skills bisher noch verkannt

Leider werden soft skills entsprechend auch kaum in der Außendarstellung berücksichtigt. Zwar sind sich mehrheitlich immer mehr und mehr Firmen der Relevanz weicher Faktoren bewusst. Trotzdem besteht nach wie vor zwischen Anspruch und Realität ein breiter Graben.

Hauptgründe dafür sind unter anderem:

  • fehlende Messinstrumente
  • geringe Erfahrung der Führungskräfte
  • ein Übergewicht alter Strukturen in der Wirtschaft
  • Benchmarks
  • zusätzlicher Aufwand

Sofft skills im Zukunftsmarkt

Die Weiterentwicklung der Instrumente im Bereich soft skills wird sich jedoch rasant beschleunigen, denn der Bedarf und die Nachfrage durch den globalen Wettbewerb steigt kontinuierlich.

Wer dem Druck nicht nachgibt wird schnell zum alten Eisen gehören.

Prof. Dr. Wolfgang Grewe, Sprecher der Geschäftsführung von Deloitte teilte mit: „Die aktuelle Umfrage bei fast 200 Führungskräften und Vorständen hat vor allem eines gezeigt: Viele Manager sind sich im Klaren, dass Kennzahlen abseits der finanziellen Performance eine maßgebliche Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens haben – verfügen aber momentan über keinerlei fundierte Erkenntnisse zur tatsächlichen Leistungskraft ihres Unternehmens in diesem Bereich“.

Soft skills – ein paar Beispiele

Im Rahmen einer Studie zum Thema soft skills wurden folgende Faktoren als Wichtigste eingestuft:

  • Kundenzufriedenheit
  • operative Leistungsfähigkeit
  • Innovationskultur innerhalb des Unternehmens
  • Mitarbeitermotivation

Diese soft skills haben alle einen unmittelbaren oder mittelbaren Einfluss auf den Erfolg von Firmen.

 

Soft skills müssen entwickelt werden

Zusätzlich sind dies zentrale Indikatoren für die langfristigen Unternehmensperspektiven. Dies erhöht das Interesse von Investoren sowie anderen Stakeholder-Gruppen wie Organisationen, Medien und Lobbyisten. Darüber hinaus sind solche Werte immens entscheidend für zukünftige Generationen von Mitarbeitern.

Welche Auswirkungen diese soft skills ausüben, kann erst dann hinreichend festgestellt werden, wenn aus Langzeitstudien belastbare Daten vorliegen. Über solche Daten verfügt jedoch zurzeit kaum ein Unternehmen. Das bedeutet: Kaum ein Unternehmen ist aktuell in der Lage die tatsächliche Position im Bereich weicher Faktoren (soft skills) einzuschätzen. Daraus resultierend wird auch nicht das Kapital, das die soft skills bieten, genutzt.

Grund ist leider immer noch eine weit verbreitete Skepsis innerhalb der Firmen selbst. Ein Grund ist der Zeitfaktor, denn die Ermittlung der Unternehmensperformance wird in der Regel vorwiegend als Zusatzaufgabe und somit als Belastung wahrgenommen.

Die größte Barriere ist nach wie vor aber das fehlende Know-how bei der Erfassung, Erhebung und Darstellung von soft skills. Auffällig ist, dass die Bereitschaft der Firmen steigt entsprechende Instrumente zu nutzen.

 

Soft skills werden Handwerkszeug

Erfreulicherweise scheint die Entwicklung von soft skills stetig an Tempo zuzulegen. Viele Firmen arbeiten an Ansätzen der Implementierung, so dass in geraumer Zeit weitere gute Instrumente zur Verfügung stehen könnten. Die Aussicht und Vorfreude auf einen spürbar gesteigerten Unternehmenserfolg wirkt hierbei als erheblicher Katalysator.

Verantwortlich für das Vorantreiben zeichnet die Unternehmensleitung als auch das höhere Management. Im Gegensatz dazu gibt es noch Gegenwind seitens der Geschäftsführung, da diese eher eine Affinität zu den rein finanziellen Belangen aufzeigt. Der Grund liegt darin, dass deren Entlohnung meist unmittelbar von der „harten“ Performance des Unternehmens abhängt.

Mehr und mehr wird jedoch erkannt, dass die Entwicklung von soft skills auch einen entscheidenden Einfluss auf die „harte“ Performance des Unternehmens in Form einer Ausstrahlungswirkung hat.

 

Soft skills meets Ihr RECHT auf ERFOLG

Bei Ihr RECHT auf ERFOLG wird besonders ausgeprägt im Bereich der soft skills gearbeitet, ohne jedoch die harten Faktoren zu vergessen.

Wir befinden uns augenblicklich in einer Übergangszeit, in der Regeln und Werte neu definiert werden. Ein alleiniges Konzentrieren auf soft skills führt dazu, dass Unruhe und Lähmung in Firmen entstehen. Der Grund liegt darin, dass diese neuen Wege erst aufgezeigt, gelernt und geübt werden müssen. Es muss Schritt für Schritt ein Wandel in der Firmenkultur stattfinden. Und das braucht Zeit. Aber Übung macht den Meister, und es hilft, wenn man einen Wegbegleiter an seiner Seite hat.

Eine Investition in eine gute Beratung und ein Team-Coaching zahlen sich auf Dauer aus.

Wollen Sie mehr von den Vorteilen hören?

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Ihr Reinhold Bartha

Reinhold Bartha Anzug braun

Rechtsanwalt, LL.M.

Kanzlei Bartha